Aus der wahren Quelle trinken

01. August - 07. August 2010

7 Tage, 50 Endinger, 55.000 Ministranten, 1 Ewige Stadt, 1 Papst

 

Wir sind wieder daheim.

Die Erzdiözese berichtet über die Romwallfahrt auf der Homepage www.mehr-als-messdiener.de. Auch die Minis Endingen sind dort mit einem Bericht vertreten.
Kurze Tweets aus Rom findet ihr auf dem Twitter-Acount www.twitter.com/minisfreiburg.

 


Unser Beitrag auf der Homepage der Erzdiözese:

Miniwallfahrt: Minis Endingen berichten von Highlight

Webteam der Minis Endingen erzählt von ihrem Rom-Abenteuer 

Während der Miniwallfahrt waren noch weitere Webteams in Rom unterwegs. Heute erzählen die Minis aus Endingen, welche Eindrücke sie aus Rom mitnehmen.

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"Rom - die Ewige Stadt. Gut ein Viertel von uns war bereits 2006 mit dabei als Tausende Ministranten die Straßen Roms bevölkerten. für den Großteil unserer 50-köpfigen Pilgergruppe war es das erste Mal. Gemeinsam haben wir die Stadt erkundet und viel erlebt, was uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Inzwischen sind wir wieder in St. Paul vor den Mauern angekommen, wo unsere Romtage am Montag begonnen haben. Zwischen diesen beiden Zeitpunkten liegen 105,3 zurückgelegte Kilometer – laut Schrittzähler. Doch das Erlebte war diese Mühen wert. Besonders gefallen hat uns der Mittwoch Abend. Wir waren auf dem Hügel von Gianicolo und haben beobachtet, wie diese tolle Stadt langsam schlafen geht. Wir hatten die Gitarre dabei und sangen mit Blick auf die unzähligen Lichter der Stadt unter uns.

Doch auch alltägliche Dinge haben uns viel Spaß bereitet. Dazu gehörten ein spontanes Gesangs-Battle mit einer anderen Gruppe aus der Erzdiözese an einem kleinen römischen Bahnhof, ein Sprint in der Metrostation um den letzten Zug zum Hotel zurück zu erwischen oder einfach mit der eigenen Mineralwasserflasche angezettelte riesige Wasserschlachten. Alles in allem sagen wir: Daumen hoch, es war eine fantastische Romwallfahrt! Einige von uns werden bestimmt auch 2015 dabei sein, wenn die Busse wieder gen Süden fahren."

 


Wir wollen Stellung nehmen zum Tweet vom 02.08.10 um 09:58 Uhr: Wir waren nicht betroffen. Im Gegenteil wir kamen sehr pünktlich in unserem Hotel an. Erwischt hat es die übrigen 49 Minis aus der Seelsorgeeinheit. Doch auch die haben es pünktlich zum Eröffnungsgottesdienst geschafft.


Erste Bilder sind bereits online. Schaut doch einfach mal in der Galerie.

 


Tagesberichte

Sonntag, 01.08.2010

Am Sonntagabend trafen wir uns zum Abschiedsgottesdienst in der Wallfahrtskirche. Nach dem Gottesdienst bekamen wir ein Pilgertuch und einen Pilgerpass. Jedes Land hat ein verschiedenfarbiges Pilgertuch. Unser Pilgertuch ist vanillefarben. Jetzt wurde nur noch das Gepäck eingeladen und ein Gruppenfoto gemacht, dann ging es auch schon los. Auf der Fahrt haben wir ein Quiz gemacht und Bingo gespielt. Trotz der drei Pausen war die vierzehnstündige Fahrt sehr anstrengend. Als wir im Hotel ankamen waren alle erleichtert.

Montag, 02.08.2010

Nachdem wir angekommen waren, wurden wir in unsere Zimmer eingeteilt. Danach hatten wir Zeit uns im Zimmer einzurichten und im Hotel umzuschauen. Um ca. 12.00 Uhr gingen wir zum Mittagessen. Wir bekamen ein leckeres Nudelgericht in einem schön gelegenen Restaurant mit Blick auf die Stadt.

Vom Restaurant aus ging es in die Kirche „St. Paul vor den Mauern“, um am Begrüßungsgottesdienst mit den Minis aus der Erzdiözese Freiburg teilzunehmen. Der Gottesdienst war schön und sehr abwechslungsreich gestaltet. Zum Beispiel mussten bei der „Bodypercussion“ alle Minis verschiedene Rhythmen klopfen und dazu laut unterschiedliche Texte sprechen.

Es folgte ein Marsch durch die Stadt in das Viertel Trastevere. Hier nahmen wir unser lang ersehntes Abendessen ein: PIZZA!

Gut gestärkt besichtigten wir die zweite Kirche des Tages, „Santa Maria Maggiore“. Nach dem kurzen Aufenthalt in der schönen Kirche, in der gerade Gottesdienst stattfand, hatten wir noch einmal einen Fußmarsch zu bewältigen, der aber durch öffentliche Verkehrsmittel gekürzt wurde.

Im Hotel angekommen, durften wir endlich duschen und konnten uns dann müde und erschöpft in das herrlich bequeme Bett fallen lassen.

Bericht: Julia H., Alexa, Milena, Cécile, Julia M., Johanna

Dienstag, 03.08.2010

Nach einer durchzechten Nacht und einem reichhaltigen Frühstück, machten wir uns um 8.15 Uhr auf den Weg Richtung Petersplatz. Als wir dann aber die endlos erscheinende Warteschlange vor dem Petersplatz bemerkten mussten wir uns kurzfristig etwas anderes überlegen. Wir entschieden uns, die am Nachmittag vorgesehene Stadtführung, jetzt schon zu machen. Mit viel Motivation im Gepäck bzw. Rucksack besuchten wir zuerst die Engelsburg und deren Engelsbrücke. Weiter ging es zum Piazza Navona. Auf dem Piazza befindet sich der Vier-Ströme-Brunnen, an dem wir uns alle erfrischten und gegenseitig nass machten. Abgekühlt liefen wir zum Pantheon. Wir staunten alle über das Loch in der Kuppel des Pantheons, durch das es verrückter Weise nicht reinregnen kann. Nach einem Eis in einer Eisdiele mit etwa hundert verschiedenen Eissorten machten wir uns zum Monumento Vittorio Emmanuel auf. Mit nicht allzu großer Motivation bestiegen wir die Marmorstufen des Nationaldenkmals. Durch einen kleinen Durchgang betraten wir die Kirche Santa Maria in Arecoeli. Martin und Lukas lieferten sich ein Wettrennen auf den 124 Stufen die zur Kirche führten. Durch die langen Wege und das heiße Wetter war unsere Motivation nahe dem 0-Punkt. Das internationale Programm auf dem Petersplatz brachte uns jedoch wieder in Schwung. Insgesamt waren 55 000 Ministranten aus vielen verschiedenen Ländern auf dem Petersplatz. Jedes Land wurde begrüßt, so konnte man sehen welche Farbe das jeweilige Pilgertuch hatte und wie viele Menschen aus dem Land an der Wallfahrt teilnehmen. Wir sangen Lieder in verschiedenen Sprachen und die Geschichte Roms, sowie der Schutzpatron der Ministranten, der heilige Tatsitsius, wurden uns vorgestellt. Wir versuchten unsere Pilgertücher zu tauschen, waren aber leider erfolglos. Nach diesem anstrengenden, aber schönen Tag fuhren wir wieder zurück ins Hotel, wo noch lange nicht Schluss war …

Bericht: Alina, Ilka, Kim, Anna-Lena

Mittwoch, 04.08.2010

Heute ist der dritte Tag in Rom. Wir mussten schon um 6.00 Uhr aufstehen um einen guten Platz auf dem Petersplatz zu bekommen, denn heute war es so weit – die Papstaudienz auf dem Petersplatz. Um die Zeit bis zur Audienz zu überbrücken sangen wir gemeinsam Lieder. Um ca. 10.30 Uhr kam der Papst mit seinem Helikopter angeflogen. Die Freude aller Ministranten war groß. Der Papst fuhr mit seinem Papamobile durch die Menge und winkte freundlich. Alle jubelten und feierten. In seiner Predigt bedankte sich der Papst mehrfach und auf mehreren Sprachen für die Hilfe der Ministranten. Die Audienz dauerte bis ca. 12.00 Uhr. Danach konnte jeder entscheiden was er am Mittag unternehmen wollte. Man konnte sich zwischen shoppen, einer Kunstführung über Michel Angelo mit Jörg Müller, einer Besichtigungstour der Kuppel und der Papstgräber, sowie chillen am Hotelpool entscheiden.

Um 20.00 Uhr trafen wir uns alle wieder auf dem Petersplatz. Von dort aus sind wir auf einen Hügel mit schönem Ausblick über die ganze Stadt gelaufen, um Rom bei Nacht zu sehen. Zuerst haben wir alle die wunderschöne Aussicht genossen, danach haben wir Spiele gespielt und Lieder gesungen.

Der Bus hat uns um 23.00 Uhr am Gianicolo abgeholt. Gegen 23.45 Uhr sind wir dann alle müde aber doch glücklich im Hotel angekommen. Das war für uns ein sehr schöner und aufregender Tag.

Bericht: Alica, Rebecca, Magdalena, Annika

Donnerstag, 05.08.2010

Im Gianicolo bekamen wir zusammen mit anderen Gruppen aus der Erzdiözese Abendessen. Nach dem Essen spielten wir Spiele wie Muffinman und Funky Chicken und machten so auf uns aufmerksam.

Am Abend schauten wir uns den Trevi Brunnen und die Spanische Treppe an. Am Trevi Brunnen konnte jeder, mit der rechten Hand über die linke Schulter, Münzen ins Wasser werfen. Am Trevi Brunnen und an der Spanischen Treppe war eine super Stimmung, mit sehr vielen Wallfahrern die ihren letzten Abend genossen.

Der Heimweg war sehr turbulent und aufregend. Die Zeit drängte und die Züge und U-Bahnen waren gestopft voll. Nach mehrmaligem Umsteigen, legten wir am Schluss einen Sprint hin. Total am Ende, aber glücklich dass jeder es rechtzeitig bis zum Anschlusszug geschafft hatte, fuhren wir erleichtert ins Hotel.

Freitag, 06.08.2010

Der Morgen begann mit dem Frühstück. Nach der Gepäckabgabe hatten wir eine Stunde zeit. Kurz vor zehn checkten wir aus und machten uns auf den Weg zu den Katakomben. Durch die Unzuverlässigkeit der italienischen Busse waren wir leider zu spät und verpassten so die Katakombenführung. Somit wurde das Nachmittagsprogramm vorgezogen.

Deshalb liefen wir zum Circus Maximus. Dort angekommen erzählte uns Martin die Geschichte des Circus Maximus. Nach diesem geschichtlichen Einblick hatten wir etwa für drei Stunden Freizeit, um uns für die Fahrt zu verköstigen. Im Anschluss trafen wir uns zu einem kleinen Picknick in der staubigen Hitze des Circus.

Nun machten wir uns auf den Weg zum Abschlussgottesdienst. Bei St. Paul vor den Mauern angekommen genossen wir einen letzten Gottesdienst, warteten auf den Bus und traten die Heimreise an.

Es war eine tolle Reise in die ewige Stadt: ROM.

Bericht: Sarah, Theresa H., Theresa K., Aline, Julia

 


 

Hier gehts zum Artikel zur Abfahrt nach Rom im Kaiserstühler Wochenbericht vom 06.08.2010

Hier gehts zum Artikel zur Romwallfahrt und Minilager 2010 in der Badischen Zeitung vom 09.09.2010

 

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