Herzlich Willkommen auf dem Lagerblog 2018! Mit diesem Blog wollen wir alle daheim Gebliebenen auf dem neusten Stand halten. Hier erfahrt ihr, welche Abenteuer uns auf unserer Reise durch die Zeit begleiten. 


Dienstag 7. August

Bei gut sommerlichen Temperaturen, machte sich die Leiterrunde am gestrigen Montagmorgen in aller Frühe auf den Weg nach Sulz am Eck. Zwei Stunden und 140 Kilometer später war es dann endlich so weit: wir sind in Sulz am Eck! Trotz der unbändigen Hitze machten wir uns direkt an die Arbeit und begannen mit dem Aufbau der Zelte.

Nach einer erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück machten wir uns direkt wieder an die Arbeit. Im Laufe des Tages werden noch die letzten Vorbereitungen getroffen bevor morgen die jüngeren Teilnehmer auf dem Zeltlager eintreffen.

Mit großer Vorfreude blicken wir dem morgigen Tag entgegen, und wünschen allen eine gute Anreise. Bis dann!


Mittwoch 8.August

Heute ist es endlich soweit. Nach einer drei stündigen Zugfahrt sind alle Teilnehmer wohlbehalten und ohne Verspätung in Sulz am Eck eingetroffen. Kaum auf dem Zeltplatz angekommen, gab es auch schon eine erste Einführung in das Zeitreisen. Bei verschiedenen Station wie beispielsweise ersten Probeflügen mit einer Zeitmaschine, einer Sicherheitsunterweisung oder sportlichen Eignungstests, konnten sich alle Zeitreisenden auf unser bevorstehendes Abenteuer vorbereiten.

Später am Abend halfen wir noch unserem Reisebegleiter Prof. Dr. Galli, seine verschollene Zeitmaschine bei einem actionreichen Nachtgeländespiel wieder zu beschaffen. Dies gelang uns natürlich mit Leichtigkeit und der Professor konnte die Zeitmaschine wieder reaktivieren. Aber Moment, irgendetwas stimmt hier nicht! Nach ettlichem zischen, poltern und qualmen gibt es einen lauten Knall. Alles geht plötzlich fürchterlich schnell. Die Zelte verschwinden, Straßen werden vom Erdboden verschlungen und mittelalterlich aussehende Gebäude erheben sich mit einem dumfen grollen aus dem Boden. Was ist hier passiert? Ratlos blicken alle zum erbleichten Professor. "I-I-Ich glaube da ist w-was schief gelaufen?!".


Donnerstag 9.August

Mit dem Schall von Fanfaren und Trompeten, der von den Türmen einer imposanten Ritterburg weit in das Land hinein getragen wird, werden wir aus unserem Schlaf geweckt. Nun besteht kein Zweifel mehr. Die Zeitmaschine spielt verrückt und hat uns in das Mittelater versetzt.

Um nun wieder zurück in die Gegenwart zu kommen, muss der Professor die Zeitmaschine reparieren. Wir stehen ihm hierbei tatkräftig zur Seite und mischen uns in das bunte Treiben eines mittelalterlichen Marktes, wo wir beim "Lebendigen Brettspiel" alles erspielten und handelten was der Professor benötigte. Später am Tag war es dem Professor gelungen die Zeitmaschine zu reparieren und wir machten uns bereit unsere Heimreise anzutreten.

Doch wieder sollte alles anders kommen. Vor lauter Eile aus dem Mittelalter zu fliehen hatte der Professor die Uhr zum Steuern der Zeitmaschine nicht auf Zukunft sondern Vergangenheit gestellt. Unter erneutem ächzen und krächzen flogen wir mit der Zeitmaschine durch Zeit und Raum und landeten schließlich in der Steinzeit.


Freitag 10.August

Erschöpft von den vielen Sprüngen durch die Zeit, ließen wir den heutigen Tag etwas gemütlicher angehen. Als erstes Stand die Suche nach frischem trinkbaren Wasser an. Dies war zunächst schwieriger als angenommen, da uns hungrige Dinosaurier den Weg zu allen frischen Wasserquellen, die wir finden konnten, versperrten.

Nach einiger Zeit des Suchens gelang es uns schlussendlich doch noch eine geeignete Quelle in der Ferne zu entdecken. Und wir hatten Glück! An der Quelle angekommen, stellten wir fest, dass es sich hier um einen ganzen See in der Größe eines Schwimmbades handelte. Erleichtert über diesen lebensnotwendigen Fund, beschlossen wir, hier eine Zeit lang zu verweilen.

Erst spät am Nachmittag kehrten wir wieder zu unserer Zeitmaschine zurück und schlugen unser Lager für die Nacht auf, wo wir mit einem gemütlichen Lagerfeuerabend den Tag abschlossen.


Samstag 11.August

"Was haben diese merkwürdig gekleideten Menschen in meinem Vorgarten zu suchen?! Caesar kann seine Rosen nicht mehr sehen. Gaius Raphus schaff sie hinfort. Man bringe sie ins Colloseum!".

Nicht schon wieder! Ohne, dass wir es bemerkt haben hat uns die Zeitmaschine über Nacht in das Zeitalter des antiken Roms versetzt. Hier scheint es so, als könnte Julius Caesar nicht besonders viel erbarmen für 60 in seinem Vorgarten gestrandete Zeitreisende, aufbringen.

Für uns geht es jetzt zum Colloseum wo wir unsere Stärke beweisen müssen. Denn nur die stärksten und mutigsten erhalten die Gnade des Caesaren und dürfen die Arena als freie Römer verlassen. Würde die Zeitmaschine doch bloß jetzt zuverlässig ihren Dienst tun und uns hier heraus schaffen!

 


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