Montag

Als wir am Sonntag begannen den LKW zu laden, waren es noch genau 19 Stunden bis zur Abfahrt der Leiterrunde zu unserem diesjährigen Lagerplatz in Küssaberg am Rhein. Am Montag morgen ging es für uns früh los und jetzt heißt es aufbauen: Schlauch um Schlauch, Kabel um Kabel und Zelt um Zelt. Langsam wächst aus der riesigen Wiese eine kleine Stadt aus Zelten, deren Mittelpunkt unser Bannerturm mit der Lagerfahne wird.

Wir freuen uns riesig auf die Ankunft der älteren Teilnehmer am Mittwoch aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

LKW Einladen am Sonntag morgen

 


Dienstag

Es ist geschafft! Die Stadt aus Zelten steht und alles ist für die morgige Ankunft der älteren Teilnehmer vorbereitet. Wir freuen uns riesig auf euch!


Mittwoch

Endlich ist es soweit! Pünktlich um kurz vor 14 Uhr sind die älteren Teilnehmer nach einer anstrengenden Zugfahrt auf dem Lagerplatz angekommen. Ganz traditionell begann der Auftakt des Lagers mit einem Stationenlauf, bei dem alle zeigen konnten, dass ein echter Pirat in ihnen steckt.

Abends gab es dann auch schon das erste Lagerfeuer und die ersten Lagerfeuerlieder erklangen unter dem klaren Reckinger Sternenhimmel.


Donnerstag

Langsam neigt sich nun auch Tag zwei unserer Schiffsreise durch das Bermuda Dreieck zu Ende. Allerdings vermischen sich langsam Fantasie und Realität. So sonnig wie der heutige Tag begann, so regnerisch endet er nun und verwandelt unseren Zeltplatz in einen rauschenden Ozean.

Doch die Stimmung lässt sich nicht trüben. Trotz Regen werden Lagerfeeling und Bannerturm immer größer.

Bei schönstem Sonnenschein begannen wir unseren Tag mit einem actiongeladenen Geländespiel, bei dem wir das Kapern von Schiffen und Klauen von Flaggen trainierten. Als Petrus Mittags dann das Wetter tauschte, tauschten auch wir unsere Rollen. Die Teilnehmer durften Leiter sein und die Leiter durften wieder einmal Teilnehmer sein. Mit vertauschten Rollen verbrachten wir dann einen spaßigen Abend, bei dem die Teilnehmer hervorragend zeigten, dass sie auch einer unbändigen Leiterrunde Herr werden können.


Freitag

Endlich ist das Zeltlager komplett! Heute Mittag sind nun auch die jüngeren Teilnehmer wohlbehalten in Reckingen angekommen. Empfangen wurden die Kinder mit einer Mottogemäßen Begrüßung, vorbereitet durch die älteren Teilnehmer.

Anschließend durften die Nachwuchs - Matrosen ihre Kombüsen beziehen und die Piratenresidenz Tortuga erkunden. Nach einer seemannsechten Stärkung machte sich unsere Crew drauf und dran unseren verschollenen Captain Jack wieder zu finden.


Samstag

Etwas verspätet, aber dennoch zuverlässig, erscheint nun der Blogeintrag für Samstag. Grund für die Verspätung ist der Überfall der Ehemaligen Minis auf unseren Lagerplatz. Leider ist es uns trotz unserer piratisch taktisch ausgezeichneten Verteidigung nicht gelungen, unser Schiff zu behaupten und somit gelang es den Ehemaligen, unsere Bannerfahne zu klauen.

Der aufregenden Nacht ging allerdings ein noch viel aufregenderer Tag voraus. Heute meinte es das Wetter gut mit uns und holte alles nach, was es die letzten Tage wett zu machen hatte. Endlich schien die Sonne! Und was gehört zu einem Tag voller Sonnenschein immer dazu? Eine Wasserschlacht, bei der kein Pirat auf dem ganzen Schiff trocken bleibt. Egal ob Wasserrutschenrutscher im Geschwindigkeitsrausch oder zielsicherer Zielscheibenschwammwerfer - es war für jeden etwas dabei, um sein Können als Wasserratte zu zeigen.

Später ließen wir den Abend mit einem gemütlichen, aber dennoch stimmungsvollen, Lagerfeuer ausklingen.


Sonntag

Heute erhielten wir den ersten Hinweis, wo sich unser verschollener Captain Jack aufhält. Um sich an seine Fersen zu hängen und auf die Suche nach ihm zu gehen, mussten wir ersteinmal unser eigenes Piratenschiff zusammenbauen. Dazu erspielten wir die benötigten Materialien bei einem lebendigen Brettspiel an verschiedenen Spielfeldern mit kleinen Minispielen.

Mit unserem eigenen Schiff machten wir uns dann auf den Weg Captain Jack zu suchen. Unsere Route führte uns auch an einem grusligen Geisterschiff vorbei, dass wir bei einer Nachtwanderung, welche selbst den tapfersten Piraten das Fürchten lehrte.


Montag

Um das heutige Programm ranken sich mindestens genauso viele Geschichten, wie um die Welt der Piraten. Das Hike. Das Hike ist eine zweitägige Wanderung bei der wir irgendwo in der Wildnis ausgesetzt werden und dann zu unserem Lagerplatz zurückfinden müssen. Alles zu erzählen, was es auf dieser Wanderung so zu erleben gab, würde den Lagerblog sprengen. Also freut euch auf spannende Geschichten von scheinbar endlosen Umwegen und den verrücktesten Begegnungen!


Dienstag

Heute Morgen sind nach und nach die verschiedenen Hike-Gruppen auf dem Zeltplatz eingetroffen. Alle haben problemlos den Heimweg gefunden und sind wohlbehalten auf dem Zeltplatz eingetroffen. Mittags spielten wir dann in kleineren Gruppen verschiedene Gemeinschaftsspiele, um den Zusammenhalt innerhalb unserer Piratencrew zu stärken.


Mittwoch

Was wäre ein Ministranten Zeltlager ohne Gottesdienst? Diesen feierten wir heute Morgen unter freiem Himmel. Der Gottesdienst stand unter dem Motto "Schdill out Zone", was für Stille und Chillen steht. Wir ließen den Gottesdienst sehr ruhig angehen, da er ein Kontrast zum restlichen Programm des Lagers darstellen sollte.

Mittags hieß es dann Überfall. Allerdings waren es dieses Mal nicht die Ex-Minis und auch nicht die ortsansässige Landjugend. Dieses Mal war es der in allen Weltmeeren gefürchtete und für seine Geldnöte bekannte Captain Übermorgen der uns in Angst und Schrecken versetzte. Zusammen mit seiner Piratencrew klaute Captain Übermorgen umsere Bannerfahne, um sie gegen ein Lösegeld einzutauschen. Da ein echtes Piratenschiff niemals ohne Flagge in See stechen würde, mussten wir auf Captain Übermorgens Deal eingehen und ihm, das von ihm verlangte, Silber beschaffen. Bei einem wilden Geländespiel erspielten wir uns dann das benötigte Silber und tauschten dies gegen unsere Bannerfahne ein. Nun können wir wieder die Flagge auf umserem Schiff hissen und uns auf die Suche nach dem immernoch verschollenen Captain Jack machen.


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